Schrotträder behindern städtische Kehrmaschinen

Moin, moin, Dirk Oliver Thoms-Joa aus Stuhr und seiner Mutter, einer Kielerin, gehört das Haus Jungfernstieg 29. Beide klagen über Müll vor der Haustür und wünschen dringend, dass die Stadt Kiel die Fahrradbügel vor ihrer Haustür wieder abbaut.

Ihre Probleme: Die von der Stadt Kiel vor Jahren auf dem Bürgersteig vor ihrer Haustür installierten Fahrradbügel, an denen auch Schrotträder angekettet werden, Abfall, der sich in den Speichen verfängt und Wildkräuter, die unter den Rahmen nur schwer zu entfernen sind. „Früher hat mein inzwischen verstorbener Vater die Reifen angehoben und die Flächen gesäubert“, klagt der Eigentümer. „Meine Mutter schafft das körperlich nicht. Und die Stadt kommt ihrer Aufgabe, den Bereich zu reinigen, nicht nach. Sie sollte über eine Demontage der Bügel nachdenken.“

Zuständig für die Straßenreinigung im Jungfernstieg ist der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK), teilt Stadtsprecher Arne Gloy mit und betont: „Größere Reinigungsaktionen finden nur schwerpunktmäßig statt.“ Wörtlich heißt es: „Die Fahrradbügel vor dem Haus im Jungfernstieg werden nicht abgebaut. Der Jungfernstieg wird voraussichtlich 2017 zur Fahrradstraße werden. Ein Anspruch auf Minderung der Straßenreinigungsgebühr entsteht  nicht.“ Dabei räumt die Stadt sehr wohl ein, dass die an den Bügeln abgestellten Fahrräder und auch Schrottfahrräder die Kehrmaschinen beim Säubern des Gehweges beeinträchtigen. Dies sei aber kein Anlass für eine Sonderreinigung durch den ABK, „da die Verkehrssicherheit durch das zwischen den  Steinen wachsende Wildkraut nicht beeinträchtigt ist.“

Hallo? Warum spricht nicht einmal der ABK, der auch Schrotträder abholt, mit dem ABK, der säubert? Sobald die Räder entfernt worden sind, könnte der Putztrupp doch anrücken!

 

 

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