Notbevorratung – aber wie?

Moin, moin, Birgit  Schweizer ist politisch interessiert und ein praktisch denkender Mensch. Unlogik macht ihr zu schaffen. Als sie in diesen Tagen die vielen Artikel zum Thema Notbevorratung las, griff sie zum Telefonhörer.

Das inzwischen vom Bundeskabinett verabschiedete Konzept Zivile Verteidigung erhält eine Reihe von vorbereitenden Maßnahmen für einen möglichen Krisenfall. In dem Papier wird die Bevölkerung aufgerufen, sich einen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser anzulegen.

„Das will ich ja gern tun. Aber ich weiß nicht, wie.“ Birgit Schweizer wohnt gegenüber vom Schauspielhaus in der Holtenauer Straße. Von ihrem Vormieter hat die Kielerin erfahren, dass sie mit ihrem Pkw nicht zum Be- und Entladen vor der Haustür stehen darf. „Ich muss die Wasserkästen und andere Einkäufe aus einer Nebenstraße ins Haus schleppen. Das ist sehr beschwerlich.“

Und Birgit Schweizer fragt sich natürlich, wie sie die vorgegebenen Vorratseinkäufe in ihre Wohnung bringen soll.

Und noch etwas fragt sich die Kielerin: „Mir ist aufgefallen, dass die Lieferanten sogar in der zweiten Reihe parken. Haben Lieferanten mehr Rechte als Anlieger?“

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