Und immer wieder Mulch auf den Bürgersteigen

Moin, moin, die Frau am Lesertelefon ist ärgerlich. „Ich gehöre zu den Anliegern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Grundstück und auch den Grünstreifen sauber und ordentlich zu halten. Doch die Stadt Schwentinental macht es uns schwer.“

Die Leserin erklärt ihr Anliegen: Wie zum Beispiel in der Bahnhofstraße sei reichlich Mulch in die Begrünung seitlich des Bürgersteigs entlang der Straße geschüttet worden. „Da der Wind die kleinen Teile aus dem Gebüsch immer wieder auf den Bürgersteig weht, komme ich mit dem Fegen nicht hinterher. Das ist kein schöner Anblick! Auch hält das organische Material  auf diese Weise Unkraut nicht auf.“ Außerdem erschwerten die  kleinen Teile es zusätzlich, das Gebüsch sauber zu halten.

Ihre Nachbarin, die regelmäßig achtlos weggeworfene Zigarettenkippen aus dem Grünstreifen entferne, habe sich auch schon beschwert, weil sie die Stummel durch die Mulch-Anhäufung schlechter finde. „Das ist seit Monaten eine ärgerliche Herausforderung.“

Im Rathaus wird das ganz anders gesehen. „Das Mulchen dient dazu, bei Gehölzanpflanzungen das Unkraut zu unterdrücken und Austrocknung zu verhindern“, informiert die Sprecherin. Das Material halte einige Jahre vor und müsse auf Grund der natürlichen Verrottung neu aufgetragen werden, was vor Monaten der Fall gewesen sei. „Unser Material stammt von den Gehölzschnitten, die in den Wintermonaten anfallen. Geschreddert haben es die Bauhofmitarbeiter.“

Im Übrigen werde das Mulchmaterial nicht durch den Wind  bewegt. „Es sind die Vögel, die sich ihre Speisekarte zusammenstellen.“

 

 

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