Höllenlärm schreckte Urlauber auf

Moin, moin, auch bei dieser Kieler Woche ist Urlauber Dieter Czudnochowski aus dem niedersächsischen Aerzen wieder dabei. Obwohl er sich im vergangenen Jahr mächtig geärgert hat. Über Lärm, der ihn frühzeitig und unsanft weckte.

Wenn die Kieler Förde wieder zu einem Meer aus Segeln wird, dann parkt sein Wohnmobil selbstverständlich auf dem Strander Parkplatz in der Nähe des Olympiazentrums Schilksee. Urlauber Dieter Czudnochowski kann der Kieler Woche nicht widerstehen. Dabei hatte er im vergangenen Jahr ziemlich schlechte Laune, als er mich anrief.  An einem Morgen seien er und seine Familie unsanft geweckt worden. Gegen 7.30 Uhr seien Mitarbeiter des Bauhofes auf den Parkplatz gekommen und hätten mit zwei Motorsensen und einer elektrischen Heckenschere eine etwa 300 Meter lange Hecke beschnitten, die Bordsteinkanten gereinigt und dabei einen Höllenlärm verursacht. „Warum hat die Gemeinde diese Arbeiten nicht vor der Kieler Woche in Angriff genommen?“, fragte er mich vor einem Jahr kurz vor seiner vorzeitigen Abreise am Lesertelefon.

Bürgermeister Holger Klink kann dies erklären: Wer erst Ende Juni oder im Juli schneide, nehme nicht nur Rücksicht auf die zweite Brut der Singvögel, sondern spare auch erhebliche Arbeit. Denn die Pflanzen befänden sich im Frühsommer im zweiten Wachstumsschub. „Wer also zu früh die Heckenschere auspackt, muss sie deshalb noch ein zusätzliches Mal einsetzen – zum Nachteil der vielen Gäste.“ Und noch etwas hat mir der Bürgermeister gesagt: „Für den Fall, dass sich dieser treue Urlauber trotzdem wieder für einen Platz in der wunderschönen Gemeinde Strande entscheidet, verspreche ich: Sollte in dieser Zeit eine morgendliche Störung erfolgen, dann nur, weil ich ihm und seiner Familie frische Brötchen bringe. Zufriedene Gäste sind uns in der Gemeinde die liebsten Gäste!“

Ich wünsche viel Spaß beim gemeinsamen Frühstück!

 

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