Wo bleiben die Glascontainer?

Moin, moin, Walter Krafft ist wütend. „Im November“, erzählt er, „sind acht Glascontainer bei Familia in Russee einfach abgebaut worden.“ Und bisher sei das Problem nicht gelöst worden. Krafft wünscht sich einen Standort, den er zu Fuß erreichen kann.

Mehrfach habe er angefragt, erzählt er am Lesertelefon. Der Kieler zählt auf: beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel, bei den Ortsbeiräten Russee und Hassee, beim Beschwerdemanagement der Stadt Kiel. „Selbst der Oberbürgermeister wurde von mir informiert. Aber nichts passiert und das Problem besteht nun schon seit Monaten.“ Das dafür zuständige Tiefbauamt trete einfach nicht in Aktion.

„Die Glascontainer auf dem Gelände des Famila-Marktes in Russee wurden aufgrund des Umbaus des Warenhauses abgebaut“, informiert dazu Stadtsprecher Arne Gloy. „Da es sich um Privatgelände handelt, hatte die Stadt darauf keinen Einfluss. Die Container können von der Stadt auch nicht ohne Erlaubnis der Grundstücksbesitzer auf anderem privaten Grund – etwa bei anderen Geschäften – aufgestellt werden.“

Der Versuch der Stadt, in der Umgebung einen Stellplatz am Straßenrand auf öffentlichem Boden zu finden, scheiterte auch aufgrund der aktuellen Kanal- und Straßenbauarbeiten in der Rendsburger Landstraße.

Gloys Tipp: „Der für Ihren Leser nächstgelegene Glascontainer befindet sich an der Einfahrt zur Wohnanlage Rendsburger Landstraße 143-155 neben Mega Bike und gegenüber der Rendsburger Landstraße 172. Das ist von der Adresse Ihres Lesers etwa 500 Meter entfernt.“ Der Weg dorthin führe zurzeit jedoch an den umfangreichen Bauarbeiten entlang.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.