Diese Aktion verläuft ihr zu schleppend

Moin, moin, Rosa Frese hat von der Aktion „plastiktütenfreies Kiel“ gehört. Für sie ist es ein Ärgernis, dass weiterhin Plastiktüten über den Ladentisch wandern. Auch wenn dies nun nicht mehr generell zum Nulltarif geschieht.

Wenn schon Teilnahme an einer Kampagne, dann schon richtig und konsequent, schreibt sie – und erzählt ihr Erlebnis. In einem Kieler Kaufhaus hatte sie sich eine Handtasche für 50 Euro gekauft. „Für diese Tasche wurde mir als Transportmittel eine Plastiktüte für zehn Cent angeboten. Ich lehnte dankend ab und holte eine mehrmals verwendbare Plastiktüte eines anderen Geschäftes für Bekleidung aus meiner Handtasche und verstaute die neue Handtasche darin. Eine Kundin nach mir hatte drei oder vier Paar Socken gekauft und bekam das gleiche Angebot: Plastiktüte für zehn Cent. Auch diese Kundin lehnte ab und quetschte ihren Einkauf in ihre kleine Handtasche.

Ich denke, es wäre sinnvoller gewesen, schon parallel zum Beginn dieser Kampagne den Kunden eine akzeptable Alternative zur Plastiktüte anzubieten“, schreibt sie und hat auch schon eine Idee: „Wie wäre es, mehrfach verwendbare und eventuell waschbare Einkaufstaschen mit schickem Aufdruck zu ordern und diese den Kunden für einen geringen Betrag anzubieten? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses hätten bestimmt viele tolle zu verwirklichende Ideen für Motivbilder.“ Rose Frese könnte sich diesbezüglich auch einen Ideenwettbewerb vorstellen.

Zu ihrer Beruhigung sei gesagt, dass bereits viele Kunden keine neuen Tüten mehr kaufen, sondern bereits benutzte Tüten oder Stofftaschen für ihren Einkauf verwenden. Die Mitglieder des Runden Tisches „plastiktütenfreies Kiel“ nennen dies die Politik der kleinen Schritte und wollen langfristig viele Einzelhändler und Kunden mit ins Boot holen.

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