Flaschen am Wegesrand ärgern Hundefreund

Moin, moin, Dirk Joachim ist Hundefreund. Er liebt die Spaziergänge zum Mühlenteich. Zweimal am Tag ist er mit der Hundegruppe unterwegs. Und dabei ist ihm etwas aufgefallen. Dirk Joachim griff sofort zum Hörer.

Der Leser aus Kiel-Russee geht täglich seine Runden: mit mehreren Bekannten und Vierbeinern und natürlich mit Toby, seinem Airedale-Terrier. Und dabei hat er etwas entdeckt. „Seit einigen Tagen liegen auf dem Fußweg zwischen Mühlenteich und Achterwehrer Straße vier bis fünf Tüten mit je 15 bis 20 leeren Flaschen“, teilt er am Lesertelefon mit. „Wer macht denn so etwas?“ Und er erinnert sich an den Vorfall vor etwa drei Jahren, als Toby sich verletzte, weil der Hund in Glasscherben getreten war. „Die Wunde musste damals genäht werden. Das war bestimmt schmerzhaft.“

Dirk Joachim ärgert sich: „Wenn Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einfach liegen lassen, statt kostenlose Schietbüdel zu benutzen, dann wird darüber berichtet. Aber wenn Schnapsflaschen illegal entsorgt werden, wird das nicht erwähnt! Können Sie die Spaziergänger nicht warnen?“

Danke, Herr Joachim. Das ist hiermit geschehen.

2 Gedanken zu „Flaschen am Wegesrand ärgern Hundefreund

  1. Walter Krafft

    Seit November sind 8 Glascontainer bei famila Russee einfach abgebaut worden. Trotz mehrfacher Anfragen bei der ABKi, bei den Ortsbeiräten Russee und Hassee und über das Beschwerdemanagement der Stadt Kiel wurde das Problem der fehlenden Glascontainer seitens des dafür zuständigen Tiefbauamtes der Stadt Kiel bisher nicht gelöst. Selbst der Oberbürgermeister der Stadt Kiel wurde von mir über diese vorliegende Problematik informiert; aber nichts passiert und das Problem besteht nun seit 5 Monaten.
    So liegen Ursache und Wirkung dicht nebeneinander. Fehlende ordnungsgemäße Entsorgungsmöglichkeiten fördern diese (Un-)Art der Glasentsorgung.

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  2. Frank Schwerter

    Warum wird nicht einfach für die „Flachmänner“ ein Flaschenpfand von 25 Cent erhoben, dann werden die Dinger auch nicht in die Ecke gefeuert. Auch für Bierflaschen aus Glas sollte ein weitaus höherer Pfand als die jetzigen 8 Cent erhoben werden, dann wird zweimal überlegt ob die Flasche auf der Straße liegenbleibt. Selbst die Pfandflaschensammler haben nur wenig Interesse an Glasflaschen, da sie zu schwer und zu unrentabel sind. Durch den höheren Pfand wäre das Glasscherbenproblem gelöst, da hätten die Grünen eigentlich auch selbst drauf kommen können, aber als Besserverdiener wohnt man ja in Stadtvierteln in denen es solche Probleme nicht gibt.

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