Kein Restaurantbesuch ohne die Dose

Moin, moin, die großen Essensportionen in Gaststätten und Restaurants beschäftigen weiterhin unsere Leserinnen und Leser. Auch Waltraud Will aus Aukrug hat sich gemeldet und gibt uns einen Tipp für den nächsten Besuch.

Wir erinnern uns: Kristina Voß aus Kiel bevorzugt kleinere Portionen. Doch nicht in jedem Fall kommt ihr der Gastronom entgegen, beschwerte sie sich am Lesertelefon. Muss er auch nicht, äußerte sich eine Sprecherin des deutschen Hotel- und Gaststättenbundesverbandes in Berlin. Denn rein rechtlich betrachtet habe der Gast keinen Anspruch auf eine kleinere Portion. Trotzdem hätten sich viele Gastwirte auf die Ansprüche ihrer Kunden eingestellt.

„Auch mir sind die Essensportionen in Lokalen oft zu groß“, meldete sich nach unserer Berichterstattung Waltraud Will zu Wort. „Ich habe häufig eine Dose mit, in die ich den Rest einfülle.“ Ausschlaggebend war vor vielen Jahren eine Fructoseintoleranz. „Wenn ich mit Gruppen unterwegs war und wir einkehrten, lag das Tortenstück häufig schon am Platz auf dem Teller. Und nicht immer waren die Tischnachbarn bereit, zusätzlich noch mein Stück zu essen. So nahm ich es dann mit für meinen Mann, der gern Kuchen aß. Und heute benutze ich den Behälter, weil mir die vorgesetzten Gerichte zu üppig sind.“

Aufgefallen ist der Aukrugerin, dass in kleinen Gaststätten oder im Schnellimbiss gefragt wird, ob der Rest eingepackt werden soll. Das findet sie sehr entgegenkommend.

Ein Gedanke zu „Kein Restaurantbesuch ohne die Dose

  1. Gorzitze,Klaus

    Das machen meine Frau und ich. schon seit Jahren. Dann wird es am nächsten Tag warm gemacht, und schmeckt meist noch besser.

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