Fremde sollen nicht respektlos zu ihm „Opa“ sagen

Moin, moin, ihm ist es noch nicht passiert, aber Dietmar Bittner hat es schon erlebt, dass Menschen im Rentenalter respektlos von Fremden mit „Opa“ angesprochen werden. Der Neumünsteraner ruft entschlossen dazu auf, diesen Menschen Paroli zu bieten. Und er sagt, wie’s geht. Nix ist mit „Opa“.

Lassen wir doch Dietmar Bittner zu Wort kommen. Die Gefühlslage eines Rentners beschreibt der 73-Jährige so:

Rentner ist, wer nicht mehr regelmäßig arbeitet, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nur noch tätig zu sein, wenn man Lust hat, erscheint auf den ersten Blick recht angenehm. Allerdings wird der Rentner von seiner Umwelt völlig verändert wahrgenommen. Rentner ist eine globale Berufsbezeichnung, die einen Hauch von Verachtung und Abwertung beinhaltet. Das wird deutlich, wenn Personen, die keinen übermäßig hohen Intelligenzquotienten besitzen, sich erlauben, andere Personen, die das Rentenalter erreicht haben, nicht mit der Berufsbezeichnung, auch nicht mit dem Namen, sondern mit der Kennzeichnung „Rentner“ oder „Opa“ beziehungsweise „Oma“ anzusprechen. In diesem Zusammenhang fällt mir die Aussage von „Willy“ ein, dem Freund der Biene Maja: „Wer nicht nützlich ist, wird bald lästig.“

Ich empfehle daher allen meinen Altersgenossen und -genossinnen: Bewegt euch, fördert und fordert euren Geist und macht euch nicht abhängig, damit ihr in der Lage seid, die richtigen und angemessenen Antworten den sich überlegen fühlenden Zeitgenossen zu geben.

Seniorengemeinschaften und Selbsthilfevereine sind sicherlich Möglichkeiten, auch im fortgeschrittenen Alter soziale Kontakte zu pflegen. Auch Muskelmasse kann im Rentenalter noch aufgebaut werden.

Dass das Lebensalter begrenzt ist, sollte uns nicht davon abhalten, Ehrgeiz und Einsatz zu zeigen.

 

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