Opernkino-Besucher wünschen sich Handlauf

Moin, moin, Inge Ivers schwärmt noch immer vom jüngsten Opernkino mit der Riesenleinwand im Kieler Cinemaxx. „Es ist jedes Mal ein Genuss.“ Und doch… Die Kielerin und sechs weitere Begleiterinnen möchten auch Kritik anmelden.

Es habe sich bei den sparsamen Lichtverhältnissen, bei den schwarzen Wänden und bei den dunklen Treppenstufen als schwierig erwiesen, an die Plätze zu gelangen. Nach Beobachtung unserer Leserin gehörten viele ältere Menschen zu den Besuchern, die –  teilweise auch mit Gehhilfen ausgestattet – große Probleme hatten, die Treppenstufen „zu bezwingen“. Einige Besucher seien fast gestürzt. Während der Pause hätten sich viele nicht aus dem Saal herausgetraut.

„Kann denn nicht etwas für die Sicherheit der älteren Besucher getan werden?“, fragt auch Ilse Huhn aus Kiel. Beide schlagen das Anbringen eines Handlaufs neben der Treppe vor. „Denn wir alle möchten gern wiederkommen.“

Ein Vorschlag, den Theaterleiter Jan-Per Sellmer sehr ernst nimmt. Prompt kündigte er Vorort-Termine mit Fachleuten der einzelnen Gewerke an. „Da es sich bei den Treppen um Notausgangsbereiche handelt, muss hier zuallererst sichergestellt sein, dass durch einen Handlauf die gesetzlich vorgegebene Durchgangsbreite nicht unterschritten wird. Mögliche Veränderungen der Lichtverhältnisse im Saal müssen so erfolgen, dass sie keine negativen Auswirkungen auf das Leinwanderlebnis haben. Diese zentralen Punkte werden wir entsprechend klären.“

Sellmer: „Auch für uns erscheint die Anbringung eines Handlaufs eine sehr gute Lösung! Wir hoffen, die Prüfung der baulichen und rechtlichen Gegebenheiten fällt so aus, dass eine zügige Umsetzung erfolgen kann!“

Inge Ivers und Ilse Huhn hoffen dies auch.

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