Wütend über die Post von der Post

Moin, moin, Hartmut Röder hatte alles im Griff. Den Umzug bewältigte er problemlos. Der Nachsendeantrag funktionierte reibungslos. Doch dann gab’s Ärger mit der Post.

Hartmut Röder ist von Mielkendorf nach Blumenthal gezogen. Um keine Post zu verlieren, stellte er für ein halbes Jahr einen Nachsendeantrag. „Da nach Monaten aber immer noch Briefe an die alte Adresse geschickt wurden, entschloss ich mich dazu, den Nachsendeantrag zu verlängern.“ Der Neu-Blumenthaler suchte also die Kieler Post-Filiale im Plaza-Center auf und erhielt für 19,90 Euro die Unterlagen für die Verlängerung des Antrages.

„Und was jetzt kommt, ärgert mich maßlos.“ Tage später erhielt Herr Röder nämlich Post von der Post, die ihm schrieb, sein Nachsendeantrag laufe aus. Sollte er ihn verlängern wollen, müsse er nur unterschreiben und zwölf Euro überweisen. Das gefiel unserem Leser. Mit dem Antrag und der Quittung über 19,90 Euro begab er sich erneut zur Kieler Filiale, um dieses teurere Angebot zurückzugeben.

Doch der Mitarbeiter verneinte und bedauerte: Dies ginge nicht, weil Herr Röder eine Dienstleistung bestellt habe. Er könne aber gern für 19,90 Euro Briefmarken haben.

Briefmarken, die der Blumenthaler nicht braucht. Wütend meldete sich Herr Röder umgehend am Lesertelefon. „Wer seinen Nachsendeantrag verlängern möchte, sollte erst einmal abwarten, ob die Post ein Angebot macht“, lautet sein Tipp.

Auf unsere schriftliche Bitte um Erklärung hat die Post übrigens bis heute nicht reagiert.

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