Kieler Crew appelliert an alle Radfahrer

Moin, moin, Sport, Spiel, Spannung: Auf die Kieler Woche hat er sich gefreut. Vor allen Dingen auf dieses Meer an Segeln. Doch Martin Sternagel hat in diesem Zusammenhang ein Anliegen.

Er bittet Einheimische und Gäste, im Trubel dieser Tage aufeinander Rücksicht zu nehmen. Worum es ihm geht? Der Ellerbeker gehört zur Mannschaft der Gaffelketsch Sampo im Museumshafen. „Im Bereich des Germaniahafens fehlen an vielen Stellen Fahrradbügel“, bedauert er am Lesertelefon. „Besonders auf Gaardener Gebiet, von Gaarden kommend rechts vor der Klappbrücke.“ Die Folge: Die Fahrräder werden dort an den Geländern  an der Pier angebunden, die die Mannschaften als Festmacher benötigen. „Das stört, wenn wir mit unseren Leinen hantieren.“ Der Kieler bittet um Rücksichtnahme und die Stadt um mehr Bügel an der beschriebenen Stelle.

Stadtsprecher Joachim Kläschen ist erstaunt: „Tatsächlich besteht keine zwingende Notwendigkeit, dass Fahrradfahrer ihre Räder an den Geländern an der Pier anketten und so die Crew der Gaffelketsch Sampo im Museumshafen behindern.“ Sein Tipp; „Unter anderem haben Radfahrer die Möglichkeit, ihre Fahrräder vor dem Treppenaufgang, der zum Color-Line-Gebäude führt, anzuschließen.“

Wer möchte, kann über das Ideenmanagement der Landeshauptstadt Vorschläge für weitere Bügel-Standorte einreichen. Das Formular findet sich auf der Internetseite unter den Begriffen „Kiel“ und „Radwegmaengel“. Über eingereichte Vorschläge stimmen sich Tiefbauamt, Stadtplanungsamt und Grünflächenamt ab.

Die Sampo wurde übrigens 1896 in Gaarden auf dem Ostufer der Kieler Hörn von der Werft Gebr. Ihms für den preußischen Zolldienst gebaut.

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