Ehepaar in Sorge: Grün wird’s später

Moin, moin, Gisela und Kurt Doormann sind in großer Sorge. Der Grund ist die geänderte Schaltung der Fußgängerampel im Bereich Hamburger Chaussee/Höhe Petersburger Weg. Das grüne Licht lasse nun länger auf sich warten, berichten die Kieler. Und das habe Folgen.

Der Überweg werde viel genutzt, haben die Kieler beobachtet. Besonders von Schulkindern sowie  Mitarbeitern und Bewohnern der Stiftung Drachensee. „Bisher schaltete die Ampel nach Anforderung umgehend auf Grün. Seit einiger Zeit dauert es endlos, bis die Fußgänger gehen dürfen“, berichtet das Ehepaar. Außerdem sei die Grünphase extrem kurz geschaltet. „Viele Menschen überqueren jetzt die Straße ohne Ampelhilfe.“ Und eben deshalb sind die Doormanns in großer Sorge. „Warum musste die Ampelschaltung geändert werden?“, fragen sie.

„Die Neuansiedlung eines Supermarktes in der Hamburger Chaussee machte die Einrichtung einer zusätzlichen Ampelquerung notwendig“, informiert Stadt-Sprecher Joachim Kläschen. „Um den bestmöglichen Verkehrsfluss zu gewährleisten, sind die Ampeln in der Hamburger Chaussee zu einer sogenannten Grünen Welle verschaltet. Autofahrer können während einer Grünphase gleich mehrere Ampelquerungen durchfahren.“ Die angesprochene Ampel an der Kreuzung Hamburger Chaussee/Petersburger Weg wurde integriert, ihre Schaltung entsprechend geändert.

Kläschen beruhigt: „Tatsächlich haben sich die Wartezeiten an der Ampel auf maximal 40 Sekunden verlängert. Allerdings liegen diese Zeiten weit unter dem Durchschnitt und den Wartezeiten an anderen Ampelkreuzungen in der Landeshauptstadt, die schaltungsbedingt bis zu 80 Sekunden betragen können.“

Tja, Herr und Frau Doormann, es kommt eben immer auf den Blickwinkel an. Aus Sicht der Autofahrer ist die Umstellung sicherlich gelungen.

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