Nacht für Nacht immer mehr Kratzer

Moin, moin, hochgradig verärgert ist Frau Z., die in einem Mietshaus in Kiel wohnt. Aus Gründen der Sicherheit parkt sie ihr Auto stets an der Straße unter einer Laterne. Trotzdem erlebt sie seit fast zwei Wochen Tag für Tag eine böse Überraschung, weil Nacht für Nacht Scheiben und Lack zerkratzt werden. „Auch der Türgriff hat eine Kerbe abbekommen“.

Frau Z. informierte natürlich die Polizei. „Ich bekam zur Auskunft, ich solle die Kratzer fotografieren und dann Anzeige erstatten. Aber davon verspreche ich mir nicht viel.“ Die Kielerin wünscht, dass der Täter ermittelt wird. Deshalb versuchte sie, sich eine Überwachungskamera auszuleihen, um sie im Auto zu befestigen. „Die Firma riet mir jedoch davon ab. Das Auto befinde sich in einem öffentlichen Raum; das bringe nur Ärger.“ Und davon hat Frau Z. im Moment reichlich. Sie fragt, was sie noch tun könne.

Für Provinzial-Sprecherin Bärbel Reichelt gibt es nur eine Lösung: „Was den Schutz des Autos Ihrer Leserin und die Ermittlung des Täters betrifft, so können wir uns nur den Aussagen der Polizei anschließen.“ Und: Sollte Frau Z. eine Vollkaskoversicherung für ihr Fahrzeug besitzen, so würde diese abzüglich des Selbstbehaltes den Schaden übernehmen. Je nach Vertrag könne jedoch eine Umstellung in der Schadenfreiheitsklasse erfolgen. ‎„Sollte ein Täter ermittelt werden, wird die Versicherung diesen in Regress nehmen.“

Frau Z. will nun doch den Rat der Polizei befolgen.

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