Gitterstäbe stoppen Kieler Jogger

Moin, moin, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen locken immer mehr Jogger vor die Tür. Da kommt es auch mal zu Begegnungen, die keiner will – und schon hagelt‘ s Beschwerden am Leser-Telefon. Über freilaufende Hunde. Über rasende Radfahrer. Und über einen unfreiwilligen Blick auf Gitterstäbe.

Frau Papendorf läuft regelmäßig durch den Schrevenpark. Dabei ist ihr etwas aufgefallen. „Seit August 2014 ist der Teich parallel zur Schillerstraße abgesperrt“, berichtete sie. „Es sind hohe Absperrungen – wie man sie beim Kiel-Lauf einsetzt. Und die verhindern den Weg zum Wasser.“ Setzt sich die Kielerin dann auf eine Bank, um in die Natur zu blicken oder kurz mal zu verschnaufen, guckt sie genau auf die Gitterstäbe. „Das ist kein schöner Ausblick. Und ich sehe niemals irgendwelche Arbeiter. Es tut sich einfach nichts.“ Die Joggerin hofft auf baldige freie Sicht. „Wann werden die Gitter endlich wieder abgebaut?“, fragte sie.

Stadtsprecher Arne Ivers hat sich beim Grünflächenamt erkundigt: „Die Stege am Schreventeich sind schon seit längerer Zeit marode“, informiert er. Eine Untersuchung im vergangenen Jahr habe ergeben, dass der Zersetzungsprozess teilweise bereits so weit fortgeschritten sei, dass aus Verkehrssicherungsgründen abgesperrt werden musste, um keine Passanten – oder eben Läuferinnen – zu gefährden. Noch in diesem Monat werde  vor Ort mit den Ausbesserungsarbeiten begonnen, die im Laufe des Jahres abgeschlossen sein sollen. Nach dem jetzigen Kenntnisstand.

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