Wer will schon einen Angstraum in der City?

Moin, moin, die Kielerin war sehr ärgerlich. „Das ist doch wohl der Hammer“, schrieb sie. Obwohl Parkhaus und Zentraler Omnibusbahnhof ausgedient hätten, brenne dort das Licht – und das 24 Stunden am Tag.

„Was für eine Stromverschwendung!“, schimpfte die Leserin. „Vielleicht könnten Sie beim zuständigen Amt durchdrücken, dass dort endlich der Strom abgeschaltet wird“, forderte sie mich auf.

Um es vorwegzunehmen: Der Strom wird nicht abgeschaltet. Warum nicht, erklärt Joachim Kläschen aus dem Kieler Pressereferat:

Das Zob-Areal befinde sich zurzeit in einer Übergangsphase. Ende 2014 sei der Betrieb des Parkhauses eingestellt worden, am 20. Januar der des Zentralen Omnibusbahnhofs (Zob). Die Aufgänge zum Parkhaus wie Spindel, Treppenhaus und Rolltreppen seien abgesperrt, die Türen zu den kleinen Bauten des Zob wie Reisebüros, Imbiss und Kiosk seien verschlossen.

„Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, zur Vermeidung der Entstehung eines großen Angstraums mitten in der Innenstadt und um den Verpflichtungen zu genügen, die sich aus der Verkehrssicherungspflicht der Landeshauptstadt Kiel ergeben, wurden die Beleuchtung des Zob und des Parkhauses in dieser ersten Phase der großen Veränderungen im Zob-Areal bis zum 30. Januar vollständig in Betrieb gelassen. Die Beleuchtung der Spindel und der Parkdecks sind inzwischen ausgeschaltet worden. Die Galerie zur Auguste-Viktoria-Straße sowie der Zob bleiben aus vorgenannten Gründen bis zum Abbruch des Parkhauses Anfang März beleuchtet“, heißt es aus dem Rathaus.

Wer will schon einen Angstraum mitten in der City?

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