VRK-Fahrkarten gibt es nur gegen Bares

Moin, moin, heute meldet sich Maarit Bebensee zu Wort. „Ich war vor einigen Stunden in der Tourist-Information im Neuen Rathaus in Kiel und wollte Fahrkarten für den Verkehrsverbund Region Kiel kaufen“, schreibt die Kielerin. Und dabei ist ihr etwas aufgefallen, was ihrer Meinung nach zu einem Touristenland so gar nicht passt.

„Seit einiger Zeit kann man Fahrkarten nur noch bar bezahlen, obwohl sie erstens viel kosten und zweitens die meisten Touristen, vor allem die schwedischen, fast alles gerne mit Kreditkarte bezahlen. Ich finde es für eine Tourist-Information nicht in Ordnung, dass dieser Service nicht geboten wird.“ Maarit Bebensee wäre sogar bereit, für die Kartenzahlung eine kleine Gebühr zu entrichten.

Uwe Wanger vom Verein Kiel-Marketing kommt auf Anfrage sofort auf den Punkt: „Sie kennen das vom Supermarkt an der Kasse: Kartenzahlung erst ab zehn Euro, weil ansonsten die Kreditkartengebühren die Marge auffressen. Die meisten Preise für Fahrkarten liegen deutlich unter zehn Euro.“ Also würde der Verein Kiel-Marketing bei jedem Verkauf einer Fahrkarte mit Kreditkarte draufzahlen. Uwe Wanger schließt: Ich denke, ich habe Ihr Verständnis und das Ihrer Leserin auch, wenn Sie diese Fakten bewerten.“

PS: Der Vorname Maarit schreibt sich übrigens tatsächlich mit Doppel-A. Frau Bebensee hat dies folgendermaßen erklärt: Es ist die finnische Variante von Marit; ein langer Vokal wird verdoppelt.“

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