Das lange Warten auf die Verkehrsplaner

Moin, moin, sitzengelassen im wahrsten Sinne des Wortes fühlte sich eine Kielerin. Dabei wollte sie sich doch einbringen und ihre Idee für das große Ziel mitteilen: das Fußwegenetz für das gesamte Stadtgebiet.

Sichere Wege für Fußgänger – das ist ein Vorsatz der städtischen Verkehrsplaner. „Daran werden Experten, Beiräte, Schulklassen und Anlieger beteiligt“, hatte die Kielerin gelesen und sich das Datum für den Planungsspaziergang in Kiel-Wellingdorf gemerkt. Auch sie wollte den Verkehrsplanern Anregungen und Vorschläge unterbreiten. „Um 18 Uhr stand ich mit dem Rollator an der angekündigten Straßenecke. Eineinhalb Stunden habe ich gewartet. Aber ich habe die Gruppe nicht angetroffen.“ Die Kielerin war nun ratlos. „Ist der Spaziergang ausgefallen?“, fragte sie uns. „Und wem kann ich nun meinen Wunsch mitteilen?“

Nein, ausgefallen ist der Rundgang nicht. Die Kielerin hat die Gruppe knapp verpasst, weil diese verspätet den Ausgangspunkt erreichte. Und einen Ansprechpartner vom Tiefbauamt hat sie inzwischen auch gefunden. Ihm hat sie ihr Problem ausgiebig geschildert. Die Kielerin wohnt nämlich in der Wischhofstraße und unternimmt gern Spaziergänge in Richtung Altenteichstraße. Doch dazu muss sie auf die andere Straßenseite. „Und das Überqueren fällt mir schwer, weil die Autofahrer rasen und selten anhalten. Hier fehlt ein sicherer Übergang.“ Die Kielerin hofft, dass ihre Anregung aufgenommen wird. Jedenfalls konnte sie sich treu bleiben: Sie hat aktiv mitgewirkt.

 

 

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