Kiel: Ständige Beflaggung verliert an Besonderheit

Moin, moin, Thomas Brügmann aus Kiel und seiner Frau fällt eine scheinbare Abneigung gegen Flaggen an den Masten des Rathauses auf. „Hat Kiel ein Problem mit der Identität im Vergleich zu anderen Städten?“, fragen sie.

Dabei hätten Kieler, Schleswig-Holsteiner und Deutschland-Flaggen eine große Außenwirkung, haben ihnen ausländische Freunde bestätigt.

Die Antwort kommt aus dem Rathaus: Die Stadt Kiel erfüllt die Vorgaben des Landes und beflaggt an vorgegebenen Tagen sowie zum Beispiel zur Kieler Woche, bei Unterzeichnungen von Städtepartnerschaften oder wenn internationale Gäste im Haus sind, hält sich aber im Übrigen eher bedeckt. Eine ständige Beflaggung sei weder angedacht noch geplant, weil sie sonst an Besonderheit verliere, lautet die Auskunft.

In besonderen Fällen ordnet das Innenministerium weitere Beflaggungen an. Auch welche Flaggen zum Einsatz kommen, ob nur tagsüber oder auch nachts, ist in der Anordnung genau geregelt. Die Stadt Kiel hält sich also an den vorgegebenen Erlass.

Was meinen Sie? Halten Sie die Beflaggung für ausreichend?

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