Dank nach Treppensturz

Moin, moin,  kennen Sie die Situation? Da geschieht etwas in Ihrem Umfeld – und Sie sind dermaßen erschüttert und besorgt, dass Sie vergessen, sich bei helfenden Bürgern zu bedanken. So geschehen auch am 26. Januar 2014, teilt Thyge Brandt im Namen seiner Eltern mit. An diesem Tag erlitt sein Vater nämlich einen Unfall. 

„Er wollte zusammen mit meiner Mutter einen Vortrag in der Kieler Kunsthalle besuchen.  Auf dem Weg dorthin nahm er sturerweise die kürzeste, aber wie sich herausstellen sollte, gefährlichste Route – direkt die steilen und mit Eis und Schnee bedeckten Stufen hinauf. Er schaffte fünf oder sechs von vielleicht 20, dann stürzte er mit dem Kopf voran die gerade bewältigten Stufen wieder hinunter. Unten angekommen, blutete er stark am rechten Vorderkopf“, informiert Thyge Brandt. Seine Mutter hatte den Sturz erst nicht mitbekommen, weil sie einen längeren, aber dafür sichereren Weg über die flacheren und rutschfesten Stufen mit Handlauf im Zentrum des Aufgangs gewählt habe. Aber drei Frauen waren aufmerksam geworden, kümmerten sich um den Verletzten und schützten ihn bis zum Eintreffen des Notarztes  mit ihren Jacken vor der bitteren Kälte.

„Meine Mutter hatte aufgrund des dramatischen Ablaufs  nicht die Zeit und die Nerven, sich bei diesen drei Ersthelferinnen zu bedanken“, erklärte der Sohn. Aber das soll hiermit nachgeholt werden. Die Familie vermutet, dass es sich um eine Mutter und ihre beiden Töchter gehandelt hat und bedankt sich sehr für diesen beherzten Einsatz.

 

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